Reinkarnationstherapie

Das Wort Reinkarnation ist aus dem lateinischen abgeleitet und bedeutet Wiederverkörperung, Wiederfleischwerdung.  Wenn etwas „wieder“ etwas werden kann, setzt das voraus, dass es schon einmal da war und „wieder“ kommen kann.  Dieses „etwas“ ist wohl die Seele.

Hier sind wir in einem Bereich unterwegs, für den es keine empirischen Beweise gibt und somit ist die Reinkarnationstherapie ein subjektives Erklärungsmodell von vielen.

Lassen Sie uns mal annehmen,

  • dass die Seele inkarniert, um bestimmte Erfahrungen zu machen. Diese Erfahrungen und Lernaufgaben hat sich die Seele vorher ausgesucht.  Es können sowohl Opfer- als Tätererfahrungen sein.
  • dass die Seele unter anderem inkarniert, um Karma auszugleichen. Karma ist ein spirituelles Konzept, nach dem jede Handlung – physisch oder geistig – eine Folge hat.  Diese Folge kann im gegenwärtigen oder in einem anderen Leben wirksam werden.  Es handelt sich um das Ursache-Wirkung-Prinzip.  Karma entsteht durch Gesetzmäßigkeit (die 7 hermetischen Gesetze) und nicht durch Beurteilung eines Weltrichters oder Gottes.  Es geht also nicht um göttliche Gnade oder Bestrafung.
  • dass Bewußtwerden und Integration dieser Bewusstseinsprozesse den Verlauf von Karma verändern kann.
  • dass der Mensch über einen freien Willen verfügt. Dieser kann das Karma für das nächste Leben positiv oder negativ beeinflussen.  „Heilung“ ist somit möglich über Erkenntnis und Bewußtwerdung des mitgebrachten Karmas.

Reinkarnationstherapie ist ein ganzheitlicher Weg, der es ermöglicht, durch tiefgreifende Erfahrungen komplexe Zusammenhänge der Lebensthemen zu erkennen.  Sie hilft, das Zusammenspiel von Ursache und Wirkung zu erkennen und verstehen.  Durch intensive Seelenarbeit ist es möglich, das körperliche, psychische und seelische Wohlbefinden zu steigern.